Willkommen im DIALOG-BÜRO

Der direkte Dialog mit Ihnen ist mir wichtig.

Bis Ende März stehe ich in meinem Dialog-Büro an der Mariabergstrasse 9 zur Verfügung für Ihre Fragen und Anliegen.

 

Nächste Termine:

Montag, 25.3.2019, 19.30 Uhr, Podium Stadtentwicklung , Saal HPV Splügenstrasse 8.  

 

Dienstag, 26.3.2019, 20 Uhr, Bürgerversammlung

 

Samstag, 30. März 2019, offener Betrieb im Dialog-Büro.

 

Sie erreichen mich auch jederzeit auf meiner Dialog-Box:

075 412 25 48

 

Ich freue mich auf Sie!

Guido Etterlin


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Rorschacher Echo: Frage zu den Steuerfüssen, 16.3.2019

 

Lieber Guido, Deinem Kontrahenten ist es in Thal gelungen, den Steuerfuss von 160% auf 99% zu senken. Die Gemeinde Thal wird voraussichtlich auf die nächste Bürgerversammlung hin eine weitere Senkung auf 94% vornehmen. Wirst Du den Rorschacher Steuerfuss auch auf 94% senken?

Lieber Res

Ich hoffe, dass mein "Kontrahent" nicht behauptet, er hätte das persönlich bewerkstelligt. 

Alle Agglo-Gemeinden haben in den vergangenen 15 Jahren massiv von einer Fehlentwicklung in den kantonalen Rahmenbedingungen profitiert. Und? Die Zeche zahlen alle Zentrumsgemeinden im Kanton. Die öffentliche Infrastruktur im Kanton wird seit je von den Städten zur Verfügung gestellt und bezahlt. Der Finanzausgleich geht aber in die Agglo und ins Toggenburg. Schau dir nur die Landkarte im Tagblatt mit den rot eingefärbten Steuerfüssen an! ALLE Zentren haben hohe Steuerfüsse, die Agglo hat auf ihre Kosten optimiert. Das muss ändern. Dafür braucht es eine starke Städte-Allianz und kämpferische Städte.

Im Kantonsrat war ich vor zwei Jahren sehr verwundert, dass meine Kollegen aus dem Wahlkreis gegen die Interessen von Rorschach und gegen einen Ausgleichsfaktor Zentrumsfunktion (Fachjargon: Dichte) gestimmt haben. Ich engagiere mich deshalb weiter für unsere lebendige Stadt! Wir gehen weiter sorgsam mit den Finanzen um. Zudem werde ich in meinem nächsten Video mal einige Irrtümer über die Gemeindesteuerfüsse thematisieren.


Rorschacher Echo: Frage zur Doppelspur, 14.3.2019

 

Was meinen denn die beiden Kandidaten zur aktuellen Frage der Fertigstellung des Doppelspurausbaus der SBB in Rorschach?

Lieber Res

Klarer Fall: Diese Doppelspur ist wichtig und macht Sinn. Als ÖV-Nutzer freue ich mich darüber und erwarte, dass die Bahnverbindungen damit attraktiver werden. Sie sollen dazu beitragen, dass die überbordende Vielfliegerei auf Kurzstrecken eingegrenzt wird.

Als Rorschacher erwarte ich, dass das Bahn-Projekt sorgfältig und in enger Abstimmung mit den berechtigten Interessen der Stadt Rorschach ausgearbeitet wird. Es geht vor allem um den Lärmschutz und für den Fall, dass Bahnübergänge reduziert werden, muss die SBB für vollwertigen Ersatz sorgen. Die Doppelspur durch Rorschach wird durch den mit Abstand am dichtesten besiedelten Wohnraum führen im ganzen Schweizer Mittelland. Das wird die Planer vor sehr grosse Herausforderungen stellen.

Und wenn die SBB dann vor dem Hauptbahnhof die Doppelspur bauen, sollen sie doch die nicht mehr benützten Geleise zurückbauen und zur Entwicklung freigeben. Dort könnte etwas wirklich neues entstehen.



Rorschacher Echo: Frage zur Fusion, 11.3.2019

 

Lieber Guido

Wie stellst Du dich zu einer Fusion mit Rorschacherberg und Goldach?

Lieber Res

Klarer Fall: JA! Vereine und Banken spannen heute sinnvollerweise über die Gemeindegrenzen zusammen. Rorschach, Rorschacherberg und Goldach sind ein einziger zusammenhängender Lebensraum. Alle Städte im Kanton können die finanziellen Lasten ihrer Zentrumsfunktion nicht mehr alleine tragen. Zur Lösung des Problems könnte als Zwischenschritt über eine Ausdehnung der Gemeindegrenzen Rorschachs diskutiert werden.

Am 18. Mai 2014 haben die Rorschacher mit überwiegender Mehrheit den Fusionsabklärungen mit Rorschacherberg und Goldach zugestimmt. Die Nachbargemeinden haben leider sehr klar abgelehnt. Unser Lebensraum bildet jedoch eine Einheit, Vereine und Banken spannen zusammen, nur die politischen Grenzen trennen aktuell mehr als sie verbinden.

Es braucht als nächstes wieder eine konstruktive Annäherung innerhalb der Regionsgemeinden. Die Stadt Rorschach braucht Verbündete, damit die einseitige Fehlentwicklung zu Lasten der Zentren und Städte kantonsweit korrigiert wird. Bis dahin gilt, dass Rorschach keine Brautgeschenke verteilt vor einer allfälligen Heirat und das in Verhandlungen auch immer so signalisiert. Regionale Infrastrukturleistungen in der Stadt Rorschach müssen angemessen regional finanziert werden. Ich liesse auch über die Ausdehnung der Stadtgrenze mit mir reden. Nicht aus Trotz sondern im Interesse der Region und der Stadt. Wenn wir es in der Region nicht schaffen, werden wir gemeinsam zu einem Agglobrei. Wollen wir das? Ich meine nein!


Jürg Moser: Frage zu Feldmühle und Permapack, 26.2.2019

Am Donnerstagabend hast du dich beim Stadtapéro begeistert vom Überbauungsprojekt des Feldmühleareals gezeigt. Wäre mittel- oder längerfristig nicht auch ein Überbauungsprojekt des Permapackareals (westlich der Feldmühlestrasse bis zur Reitbahnstrasse unterhalb des roten Permapackgebäudes) konsequent, das an die Überbauungsgestaltung des Feldmühleareals anschliesst? Wäre für ein solches Vorhaben die Unterführung beim Stadtbahnhof (zu Kosten für Rorschach, die etwa so hoch sind wie der jährlichen Gemeindesteuerbetrag und die über 60 Jahre abgeschrieben werden sollen) nicht ein riesiges Hindernis, weil durch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen auf der Feldmühlestrasse eine Schnitt durch die beiden Areal bestände (oder dem allfälligen Unterführungsrückbau  die ursprünglichen Investitionskosten noch jahrzehntelang abzutragen wären)?

Die gleichen beiden Fragen habe ich auch Röbi Raths in der Dialogrubrik seiner Website vorgelegt.

Freundliche Grüsse, Jürg Moser

 

Lieber Jürg

Seit 2017 hat der Kanton ein neues Planungs- und Baugesetz. Dieses verpflichtet alle Gemeinden, ihre Zonenplanung und ihre Baureglemente zu überarbeiten. Das wird für den neuen Stadtpräsidenten ein besondere Herausforderung und Chance sein. Wir werden dort gemeinsam die Festlegungen treffen, ob Rorschach zu einer Schlafstadt wird oder ob wir Gewerbe und Industrie die für sie wichtigen Flächen reservieren. Da das ganze Mittelland in den vergangenen 10 Jahren stark mit neuen Wohnbauten verbaut worden ist, stellt man jetzt zweierlei fest: Der Wohnungsmarkt scheint eine Sättigungstendenz aufzuweisen und für Gewerbe- und Industriebetriebe wird es zunehmend schwieriger, geeignete Flächen zu finden. In der Stadt haben wir mit dem Gewerbekomplex Industriestrasse/Neustadtstrasse ein gutes Beispiel, wo es gelungen ist, neues Gewerbe dauerhaft anzusiedeln. Idealerweise werden wir attraktiv für Start-ups. Bezüglich Permapack hoffe ich natürlich, dass dort keine Pläne bestehen für Aussiedlungen oder Abbau.

 

Der Verkehr zur Unterführung führt durch die "Schlucht" der beiden Industriekomplexe und danach unter den Boden. Ich gehe davon aus, dass sich die gefahrene Geschwindigkeit bei Tempo 30 einpendelt und die Lärmemissionen sich soweit einigermassen in Grenzen halten. Es werden aber viele zusätzliche Fahrzeuge diese Einfahrt zur Unterquerung anpeilen. Das ist der Preis. Die Querung der Feldmühlestrasse für Fussgänger erfolgt hinter der Einfahrt, dort wo der Bushof liegt.

 

Für weitere Auskünfte stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung.



Dazwischen statt einer Frage ein Lob vom 21.2.2019:

 

Sehr geehrter Herr Etterlin

ich habe von der Motion gehört und gestern im Tagblatt den Bericht gelesen. Einerseits möchte ich Ihnen und den anderen Kantonsräten für das Engagement und die daraus entstandene Motion danken, andererseits Ihnen für den Mut für klare Aussagen wertschätzen.

Herr Kölliker sagt, das Konzept funktioniere ausgezeichnet. Diese Aussage basiert auf der konsequenten Weigerung, an der Basis wirklich hinzuschauen und die Anliegen und Probleme wahrzunehmen. Aus einer Sonderschule, die nicht im Einzugsgebiet von «Verweigerern» liegt, haben wir dieselben Probleme. Das Konzept funktioniert in einigen wichtigen Teilen überhaupt nicht. Beschämend ist, dass der Kanton von uns verlangt, dass wir uns wortgetreu an das Konzept halten (was wortgetreu heisst bestimmt der Kanton) der Kanton aber tut und lässt was er will, auch wenn es massiv vom Konzept abweicht.

Schon in der Planungsphase des Konzepts haben wir versucht, uns zu wehren, während der Übergangsphase vieles versucht einzubringen, nichts hat gefruchtet. Wir sind froh, wenn wir von politischer Seite etwas

Rückenstärkung erhalten.

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Lieber Herr Etterlin

Nun habe ich Zeit, Ihnen etwas ausführlicher zu schreiben. Ich habe die Debatte im Kantonsrat zuerst live und nachher im Livestream mitverfolgt. Es war spannend wie ein Krimi und das Resultat ist für mich wie Geburtstag, Weihnachten und Ostern in einem. Zusammengefasst: Sie sind für mich der Held des Tages! Grossartig, wie Sie argumentiert und einmalig, wie Sie Stefan Kölliker die Stirn geboten haben. Es bedeutet mir ungemein viel, dass diese Motion angenommen wurde. Wie oft haben wir für diese Sache gekämpft, wie viele Male habe ich mich dargelegt, dass es hier um Kinder mit einem Handcap geht und nackte Zahlen und Paragraphen zweitrangig sind. Ich bin glücklich, dass ich heute erfahren durfte, dass ein grosser Teil der Politiker und Politikerinnen Menschlichkeit vor Arroganz und Eitelkeit stellt. Und es erfüllt mich mit Genugtuung, dass dieser unsäglichen Bürokratie der Riegel geschoben wurde. Herzlichen Dank!

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Für alle, die an der Thematik Sprachheilschul-Plätze Interessiert sind, das Rorschacher-Echo hat es schön zusammengefasst:

https://rorschacherecho.ch/2019/02/18/4-kantonsraete-fuer-bessere-rahmenbedingungen/

 

Die Ratsdebatte finden Sie hier:

https://www.ratsinfo.sg.ch/content/ris/home/sessionen.geschaeftdetail.html?geschaeftid=E5ABD889-B590-4F70-94AF-5F8983AA6191&ziel=1

 

Und auch das Tagblatt hat verschiedentlich darüber berichtet:

www.tagblatt.ch

 


Frage vom 16.2.2019

"Dialog ist ganz klar ein wichtiger Punkt! Basis dazu ist jedoch das Vertrauen, dass anschliessend auch etwas geschieht. Allzu oft trifft man auf blosse Lippenbekenntnisse und alles verläuft im Sand……

Rorschach hat/hätte einiges zu bieten und es gibt auch Ideen, die umsetzbar wären, wie z.B.: periodische Diskussionen zu aktuellen Ereignissen in kleinen Gruppen, Informationsanlässe für Interessenten zu ausgewählten Themen, inkl. Weiterbildung. Oft ist leider gar nicht bekannt, was es bereits heute an Möglichkeiten gibt. Dein Dialogbüro könnte auch den Anstoss geben, vorhandene „Lücken“ zu schliessen. Für die Weiterentwicklung bräuchte es dann jedoch eine andere Umgebung um für Kontinuität sorgen zu können.

Ich bin gespannt, wie sich die Bevölkerung bei solchen Themen engagiert und entsprechende Aktivitäten unterstützt. Du kennst das Problem ja von der Schule; aber auch im Bereich Verkehr, Energie, Infrastruktur, Littering usw. besteht Handlungsbedarf! Allerdings sehe ich noch keine geeignete Möglichkeit, wie man da das Dialogbüro miteinbeziehen könnte."

Meine Antwort:

Mein Dialogbüro ist für eine begrenzte Zeit ein Angebot, vorbeizukommen und mit mir ins Gespräch zu kommen. Und es funktioniert. Es funktioniert sogar so gut, dass sich Leute bei mir treffen, die dann untereinander ins Gespräch kommen und finden, das hätte man schon länger tun sollen. Schliesslich läuft es auf eine angepasste Form der Partizipation hinaus. Und da habe ich tolle Erfahrungen gemacht während 8 Jahren im Projet urbain. Es ist faszinierend, was möglich wird, wenn die Menschen zu Beteiligten werden, wenn ein Wir-Gefühl entsteht, das vorher nicht da war. Diese Chancen möchte ich nutzen. Ich mache auch in der Schule mit den Elternräten sehr gute Erfahrungen.

 

Vertrauen: da bin ich ehrlich: Ich mache keine leeren Versprechungen. Sinnigerweise bin ich im Dialogbüro auch nicht mit Wünschen konfrontiert. Die Leute sind primär interessiert und haben eine Menge Fragen… Und da kann ich meine Erfahrung und meine Dossierkenntnis gut einbringen.

 



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Rorschacher Echo: Frage zur Fusion mit den Nachbargemeinden, 11.3.2019

Lieber Guido, wie stellst Du dich zu einer Fusion mit Rorschacherberg und Goldach?